Highlights

2011

ARBEIT IM BESTAND +

Die Arbeitsweise, die wir in Florenz für die Gärten der Villa Romana im Dialog mit Angelika Stepken entwickelt haben setzt sich in Aachen im Dialog mit Brigitte Franzen und der Stadt Aachen fort, für die Wiederbelebung des LuFo Parks. Es geht um eine schrittweise Transformation durch gärtnerische Tätigkeit („Le plan qui pousse“ [der wachsende Plan“]). Während zwei bis vier einwöchiger Aktionen pro Jahr arbeiten wir mit der vorhandenen Vegetation um die Räumlichkeiten, die Sichtachsen und die Blickbeziehungen zwischen den verschiedenen Bereichen des Parks wieder herzustellen bzw. neu zu interpretieren. Einige neue Elemente werden auch gebaut. Die Zeit (über vier Jahre) bzw. die Entwicklung der Vegetation wird hier als ein wichtiges Planungsinstrument angesehen.
Siehe Realisierung  > Ludwig Forum


2010

EXPO – Jahr der Ausstellungen +

Im 2010 wurde atelier le balto in zwei Orte für zeitgenössische Kunst eingeladen, seine Arbeit zu zeigen: dasLudwig Forum für internationale Kunst [LuFO] in Aachen (Brigitte Franzen) und die Galerie für zeitgenössische Kunst [GfZK] in Leipzig (Barbara Steiner). Beide Direktorinnen haben große Interesse an das Thema „Garten und Landschaft“ wie auch für an das Thema „Prozess“. Neben beiden Ausstellungen „Les pieds sur terre“ und „Der Garten als Ausdrucksform“ wurden zwei Gartenprojekte realisiert.
An demselben Jahr hat das DAM (Deutsches Architekturmuseum in Frankfurt) eine Ausstellung dem Thema Stadt und Grün gewidmet.
Siehe Über uns > Expo


2009

Villa Romana  +

“Die Gärten der Villa Romana in Florenz. Eine neue Arbeitsdimension.
Das atelier le balto entwickelte Anfang 2009 ein Konzept für die Wiederbelebung des Gartens der Villa Romana: eine schrittweise Transformation des Areals durch gärtnerische Tätigkeit, ‘Gartenkunst in Aktion!’ Während mehrerer einwöchiger Aktionen arbeitet das atelier le balto mit der vorhandenen Vegetation, um die Räumlichkeiten, Sichtachsen und Blickbeziehungen zwischen den verschiedenen Bereichen des Gartens wieder herzustellen bzw. neu zu interpretieren. Der Garten der Villa Romana wird so den Residenz-Künstlern, den internationalen Gästen und Besuchern zugänglich gemacht als eine ebenso dichte wie großzügige Anlage raumzeitlicher Wahrnehmungen und Prozesse.”   Quelle: Website der Villa Romana.


2008

Archipel  +

In 2007 hat uns Michela Pasquali (Gartenarchitektin und Herausgeberin) vorgeschlagen, an ihrem Gartenbuchserienprojekt teilzunehmen. Das Buch ist im Frühling 2008 erschienen.
Statt eine traditionelle Monografie anzubieten, haben wir das Buch wie ein Gartenprojekt entwickelt: Illustriert mit unseren eigenen Projekten, geht es von den ersten Treffen mit dem Auftraggeber bis zur Pflege des mit Pflanzen und für die Besucher inszenierten Ortes, von der Vorstellung der vorgefundenen Potentiale, über die benutzten Materialien, die Konstruktionsperiode, bis zu den erreichten Licht- und Schattenspielen.
Um die Begrenztheit der Aktualität eines Buches zu überwinden, haben wir parallel mit Bocqbox eine neue Webseite konzipiert. Unter dem gleichen Titel, ARCHIPEL, präsentiert die Internet-Seite alle unsere Realisierungen ohne Ausnahme, in der Form einer Inselkette.
Weil der Garten von der Pflege bzw. der Anwesenheit eines Gärtners abhängig ist, sind einige Gärten schon versunken. Aber manche Kreationen sind auch noch nicht zutage getreten… Dieses zeigt die Inselkette mit ihrer Legende.

Das Buch: Archipel. L’arte di fare giardini. Curato da: Pasquali M. Editore: Bollati Boringhieri. Giugno 2008. ist bei libreriauniversitaria.it zu bestellen.


2007

Garten Duett  +

atelier le balto wurde 2006 mit dem 3. Preis für das Projekt “Gartenserie” im Rahmen des Projektes und Realisierungswettbewerbes KAIAK – Kunst und Architektur in Alt Köpenick ausgezeichnet. Das Projekt wurde schließlich nur für zwei statt für drei Grundstücke entwickelt; die Gartenserie hat sich in ein Garten Duett verwandelt. Der Schatten- und der Licht-Garten wurden in Mai 2007 gebaut. Über einen Zeitraum von zwei Jahren werden diese Gärten für und mit den Bewohnern von Köpenick weiterentwickelt.
Siehe auch www.stadtkunstprojekte.de


2006

Métis  +

atelier le balto wurde im November 2005 aufgrund seiner Arbeitsauffassung von der Jury des „Festival international de jardins 2006“ in Métis (Québec) als europäisches Team neben vier anderen Teams aus Nordamerika ausgewählt.
Le Bois de biais wurde in Mai 2006 gebaut und gleich für zwei oder mehren Jahren konzipiert.
In Oktober 2006 wurde den Garten neu geschnitten.
Der Bois de biais wird in Juni 2007 erneut eröffnet. Die Reisen und die Austausche setzen sich fort.
Siehe auch und www.jardinsmetis.com


2005

Woistdergarten  +

Nach der positiven Resonanz auf die Garten-Kreationen der letzten Jahre im Hof der Berliner Kunst-Werke, Institute of contemporary Art, inszeniert das atelier le balto im Jahr 2005 mit weiteren gartenarchitektonischen Mitteln vier andere Orte in Berlin-Mitte.
Ihr Ziel ist es, den Blick auf vier charakteristische Grundstücke der Hauptstadt zu schärfen und sie angemessen zu bereichern.
Das Wort “Garten” wird hier bewusst betont, denn die Qualität des Gartens soll wieder einen Weg ins Stadtleben finden.


2004

Gartenszene  +

Auf Initiative des Französischen Kulturzentrums von Tallinn (Estland) wurden wir eingeladen, an den Überlegungen zur Rolle von Gärten und Landschaft in der Entwicklung der estnischen Hauptstadt teilzunehmen.
Gemeinsam mit dem Architekturbüro KavaKava aus Tallinn gestalteten wir einen Workshop für Architekturstudenten der „Kunsthochschule Estlands“. Fünf Installationen in situ auf dem Gelände einer zwischen Hafen und Altstadt gelegenen Stadtbrache zum Thema „Wahrnehmung einer Landschaft“ waren das Ergebnis dieser Woche gemeinsamen Schaffens.
Parallel dazu gestalten wir in einem verlassenen Hof des Zentrums der Altstadt einen Garten. Der erste Akt dieser „Gartenszene“, d. h. die Bebauung einer Holzkonstruktion und die Belichtung dieses zu erhaltenden Ortes fanden im Herbst 2003 statt. Der zweite Akt war im Frühjahr 2004 : die Präsentation einer ungewöhnlichen Pflanzenkollektion.


2003

Europagarten  +

In 2003, beauftragt von der Messe- und Veranstaltungs- GmbH Frankfurt Oder, koordiniert das atelier le balto für die gesamte Dauer der Veranstaltung “Europagarten2003″ in Frankfurt (Oder) und Slubice, die “Sommergärten“.
Dafür würden sechs Teams aus deutschen, französischen, und polnischen Künstlern, Gärtnern und Landschaftsarchitekten von atelier le balto zusammengestellt.


2002

Palais de Tokyo  +

Im Winter 2002, im Rahmen eines öffentlichen Auftrags des Französischen Ministeriums für Kultur und Kommunikation (Delegation für Bildende Kunst) wurde den atelier le balto beauftragt innerhalb von zwei Wochen bis zur Eröffnung des „Ortes für zeitgenössisches Schaffen“ im Palais de Tokyo einen Garten zu schaffen.
Die Aufgabe war eine Herausforderung:
“Das von atelier le balto zusammengestellte Team ging mit Hartnäckigkeit und Ausdauer ans Werk und schuf den Garten aus einem Guss, wie eine Skulptur. Seine Mitglieder nahmen die Sache im wahrsten Sinne des Wortes in die Hand und gaben dem Ort ein besonderes Gepräge. Ein Wildgarten“.
Quelle: Katalog Der Wildgarten Hrsg. Palais de Tokyo


2001

Kunst Werke  +

Seit 2001 haben sich die Kunst-Werke Berlin an den atelier le balto gewandt.
Die Kuratoren Klaus Biesenbach und Anselm Franke beauftragten den atelier mit der Konzipierung und Bau eines Gartens in dem großen gepflasterten Hof des Ensembles.
Entstanden ist ein durch breite Holzstege strukturierter Garten, eine Art Pflanzen-Membran, die den Besucher je nach Jahrestag bei jedem erneuten Besuch des Zentrums zu überraschen weiß.
Wer auch immer auf den Planken zwischen den „zuschauenden“ Pflanzen spazieren geht, er wird zum Akteur dieses neuen Ortes und nimmt durch seine Präsenz an der Komposition des Gartens und durch seine Bewegung an der Aktivität des Ausstellungszentrums teil.


1997

Temporäre Gärten  +

Seit 1997 zeichnen sich das Team mitverantwortlich für das Projekt “Temporäre Gärten©”.
Gemeinsam mit dem Verband der Landschaftsarchitekten Berlin-Brandenburg (BDLA), koordiniert das Team der Temporären Gärten (Daniel Sprenger / Sprenger Landschaftsarchitekten, Marc Pouzol / atelier le balto, Sally Below / sally below cultural affairs) diese Veranstaltung und unterstützt sie zusätzlich mit Publikationen, Ausstellungen und entsprechenden Vorträgen und Präsentationen.
Die “Temporären Gärten©” sind eine interdisziplinäre zusammengesetzte Gruppe, die ihre Überlegung zur Rolle des Gartens im weiteren Sinne des Wortes im öffentlichen Raum in Berlin zum Ausdruck bringt.